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Die Bahn sagt sorry

Eschede. 15 Jahre nach der ICE-Katastrophe von Eschede will sich Bahnchef Rüdiger Grube bei der Gedenkfeier zum 15. Jahrestag am 3. Juni bei Angehörigen und Opfern entschuldigen. Neben Grube wird auch der damalige Bahnchef Johannes Ludewig erwartet. Überlebende, Helfer und Bahnvertreter kommen an der neu gestalteten Gedenkstätte für die 101 Opfer des schwersten Zugunglücks der deutschen Nachkriegsgeschichte zusammen. Der ICE »Wilhelm Conrad Röntgen« war am 3. Juni 1998 wegen eines defekten Rades in Eschede bei Tempo 200 entgleist. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2013, Seite 4, Inland

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