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Jahn: Viele MfSler ­zeigen keine Reue

Berlin. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, hat den ehemaligen Mitarbeitern der DDR-Staatssicherheit vorgeworfen, zu wenig Reue für ihr Handeln zu zeigen. Er sagte der Berliner Morgenpost (Montagausgabe), es gebe kaum ein Bekenntnis zur Verantwortung. Statt dessen werde immer noch geleugnet und verdrängt. Das habe er selbst bei Gesprächen mit früheren Mitarbeitern der Stasi erlebt. Es gebe aber auch Ausnahmen. Wenn diese glaubwürdig Reue zeigten, ermögliche das den Opfern das Vergeben, und sie könnten mit der Situa­tion Frieden schließen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2013, Seite 5, Inland

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