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Fälschungsvorwürfe in Montenegro

Podgorica. Die Opposition in Montenegro beschuldigt die Regierung, sie habe die Ergebnisse der Präsidentenwahl vom Sonntag massiv gefälscht. Die regierungskritische Zeitung Dan veröffentlichte am Mittwoch in Podgorica eine Liste mit den Namen von 1584 Wählern, deren Stimmabgabe angeblich manipuliert wurden. Außerdem seien in der Stadt Berane 15 Stimmzettel mehr in der Wahlurne gewesen, als Bürger abgestimmt hätten. Die staatliche Wahlkommission, in der die Regierung eine Mehrheit stellt, hatte Amtsinhaber Filip Vujanovic zum Wahlsieger erklärt. Er habe rund 7000 Stimmen mehr erhalten als sein Herausforderer. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2013, Seite 2, Ausland

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