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Anklage gegen NATO-Mitarbeiter

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat einem Medienbericht zufolge Anklage gegen einen NATO-Mitarbeiter wegen Landesverrats erhoben. Der Mann soll geheime Militärinformationen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein ausspioniert haben, wie die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus am Freitag berichtete. Laut Focus war der Zivilangestellte der NATO bereits im vergangenen August in seinem Pfälzer Wohnort festgenommen worden. Dem Informatiker aus Rheinland-Pfalz werde Verrat von Staatsgeheimnissen vorgeworfen. Die Anklage sei bereits beim Oberlandesgericht (OLG) Koblenz eingetroffen. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft, Marcus Köhler, wollte zu dem Bericht keine Stellungnahme abgeben. Über etwaige Anklageerhebungen unterrichte die Bundesanwaltschaft die Öffentlichkeit grundsätzlich »erst nach Zustellung der betreffenden Anklageschrift«, so Köhler. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2013, Seite 1, Inland

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