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Ermittlungen gegen P+S-Werften-Chefs

Rostock/Stralsund. Sieben Monate nach der Insolvenz der P+S Werften in Stralsund und Wolgast hat die Staatsanwaltschaft Rostock Ermittlungen gegen frühere und aktuelle Geschäftsführer des Werftenverbunds aufgenommen. Es gebe Anhaltspunkte dafür, daß das Unternehmen schon seit etwa zwei Jahren zahlungsunfähig gewesen sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag dem NDR. Bereits im September vergangenen Jahres war bei der Staatsanwaltschaft Stralsund eine Anzeige wegen Insolvenz­verschleppung eingegangen. Demnach hätte der frühere P+S-Werften-Chef Dieter Brammertz im Frühjahr 2012, vor der Beantragung eines staatlichen Rettungspakets über 152 Millionen Euro, die Zahlungsunfähigkeit anzeigen müssen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2013, Seite 4, Inland

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