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11.03.2013
- → Politisches Buch
Neu erschienen
RotFuchs
Chefredakteur Klaus Steiniger nennt die »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« in einer einleitenden Bilanz von 15 Jahren RotFuchs die »inzwischen meistverbreitete marxistische Monatsschrift«. Zu ihren Lesern zählten auch »bei Bebel gebliebene Sozialdemokraten und aufrechte Menschen mit konfessionellen Bindungen« wie auch viele junge Leute. Gerda Huberty resümiert, wie nach 1990 »die Frauen der DDR um eine ganze Epoche zurückgeworfen wurden«. Dokumentiert wird die Rede von Leo Kuntz bei der Aufstellung eines Gedenksteins an der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals. Herbert Mies rezensiert das Buch Jegor Ligatschows »Wer verriet die Sowjetunion?«. Michael Brix ruft dazu auf, den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche zu verhindern.RotFuchs, Nr. 181, 32 Seiten, Spende erbeten. Bezug: Karin Dockhorn, Postfach 021219, 10123 Berlin, Tel.: 030/2412673, E-Mail: WDockhorn@t-online.de
Position
Das Magazin der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) hat den Titel »Solidarität heißt Klassenkampf«. Dazu enthält das Heft Beiträge zu den sozialen Kämpfen in Südeuropa und zum Solidaritätsprojekt der SDAJ mit Kuba (»Den Kapitalismus zur Geschichte machen!«). Zweiter Schwerpunkt ist die Frage: »Wem gehört das Internet?« Antworten gibt es darauf in »Postings und Profite«, »Internet als Produktivkraftsprung« sowie in »Facebook gegen Jan Meier«. Außerdem u. a.: Ein Bericht über politische Justiz gegen Antifaschisten und ein offener Brief an Außenminister Guido Westerwelle.Anzeige
Position, Heft 1/13, 36 Seiten, 1,70 Euro. Bezug: Verein Position, Hoffnungstr. 18, 45127 Essen, Tel. 0201/230633, E-Mail: position@sdaj-netz.de
Mitteilungen
Die Monatszeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) enthält u. a. eine Position des KPF-Bundessprecherrats zum ersten Entwurf des Bundestagswahlprogramms der Linkspartei. Andrej Reder fordert den Berliner Landesvorstand der Partei auf, sich »endlich zu einer kritischen Einschätzung der Ursachen der Wahlniederlage« durchzuringen. Horsta Krum schreibt unter dem Titel »Worte wie Gift« zur Diskussion um die Freigabe von Hitlers »Mein Kampf«. Hellmut Kapfenberger analysiert die US-Strategie in Fernost, Gregor Schirmer »Zehn Jahre Internationaler Strafgerichtshof«. Dokumentiert wird ein Briefwechsel zwischen Ellen Brombacher und Waltraud Tegge über einen angemessenen Umgang mit dem 17. Juni 1953.Mitteilungen, Heft 3/2013, 38 Seiten, Spendenempfehlung 1 Euro. Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, Fax: 030/2411046, E-Mail: kpf@die-linke.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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