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Stahlknecht zweifelt am Einsatz von V-Leuten

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat einen weitgehenden Verzicht auf V-Leute beim Verfassungsschutz gefordert. Er plädiere für ein Umdenken, sagte er am Montag dem Radiosender MDR Sachsen-Anhalt. »Ich denke, es ist ein Strategiewechsel nötig«, sagte er. Die meisten bezahlten V-Männer seien »zwielichtig« und hätten eine gewisse »Amoralität.« In Zukunft will der CDU-Politiker dagegen nur noch Polizisten als verdeckte Ermittler in den Milieus einsetzen. Einen vollständigen Verzicht auf V-Leute will Stahlknecht nicht. Die Staatsbediensteten könnten eine neue Identität bekommen und dann Informationen sammeln. Die verdeckten Ermittler hätten einen Eid auf die Verfassung geschworen und seien zuverlässig, so der Minister. Seinen Vorschlag will er mit den Innenministern der anderen Bundesländer diskutieren. (dpa/dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2013, Seite 1, Inland

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