Zum Inhalt der Seite

Netanjahu will breite Koalition

Jerusalem. Angesichts der unsicheren Lage im Nahen Osten will Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu nach der Parlamentswahl ein möglichst breites und stabiles Regierungsbündnis schmieden. Das Allianz aus seinem rechtskonservativem Likud und der ultranationalistischen Partei Unser Haus Israel hatte bei der Parlamentswahl am vergangenen Dienstag 31 Sitze errungen, insgesamt kam das Lager rechter und religiöser Parteien auf 61 der 120 Knesset-Sitze. Zweitstärkste Kraft wurde überraschend die liberale Zukunftspartei von Ex-TV-Star Jair Lapid. Ihr bot Netanjahu nach Medienberichten am Donnerstag das Außen- oder Finanzministerium an.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2013, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!