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Aus: Ausgabe vom 25.01.2013, Seite 12 / Feuilleton

Atze auf der Flucht

Filmproduzent Artur »Atze« Brauner hat sein Leben einer Hollywoodfilmszene mit Gary Cooper zu verdanken. Dem Zeit Magazin erklärte der 94jährige, er sei im Zweiten Weltkrieg auf der Flucht an einem Flußufer von einem Nazi gefaßt worden. »Ich hatte Angst, zugleich suchte mein Gehirn rasend schnell nach einer Möglichkeit, wie ich dem Tod entkommen könnte«. Da sei ihm die Szene eingefallen, in der Cooper von einem Banditen erschossen werden soll, diesem den Kopf in den Bauch rammt und ihn so ins Wasser stößt. Er habe dem Mann einen mächtigen Stoß gegeben, erinnert sich Brauner. »Er fiel mit dem Gewehr ins Wasser. Ich zog die Hosen hoch und rannte, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte.« (dapd/jW)

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