Zum Inhalt der Seite

Auf den Spuren der roten Kapelle

Berlin. Vor 70 Jahre wurden mehr als 120 Antifaschisten, die von der Gestapo der »Roten Kapelle« zugeordnet wurden, verfolgt. Am 16. Januar 1943 wurden Mildred Harnack, am 18. Januar Cato Bontjes van Beek und am 20. Januar Hilde Coppi vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt.

Jugendliche, deren Schulen die Namen von in Plötzensee ermordeten Mitstreitern aus der Roten Kapelle tragen, erinnern heute an die drei, wie auch an Hans Coppi, Libertas Schulze-Boysen und viele andere. In Theaterszenen, mit Musik, Film- und Redebeiträgen gestalten sie eine Gedenkveranstaltung, die zugleich einen Bogen in Gegenwart und Zukunft schlägt.

(jW)

heute, ab 16 Uhr, Mildred-Harnack-Schule, Schulze-Boysen-Straße 12, Berlin-Lichtenberg
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2013, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!