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Ecuador im Wahlkampf

Quito. In Ecuador hat am Freitag offiziell der Wahlkampf um das Präsidentenamt begonnen. Die Bürger des südamerikanischen Landes sind am 17. Februar aufgerufen, unter acht Bewerbern den künftigen Staatschef zu bestimmen. Klarer Favorit ist weiterhin Amtsinhaber Rafael Correa, der mit seiner Bewegung PAIS in den meisten Umfragen oberhalb der 50-Prozent-Marke liegt. Das Institut Perfiles de Opinión etwa prognostizierte ihm am 21. Dezember nicht weniger als 60,6 Prozent, ein Vorsprung von fast 50 Punkten vor dem Zweitplazierten Guillermo Lasso mit 11,2 Prozent.

Zum Wahlkampfauftakt am Freitag trat der Staatschef gleich in drei Provinzen Ecuadors auf. Zum Auftakt morgens um sechs Uhr (Ortszeit) auf dem Großmarkt der Hauptstadt Quito kündigte er an, seine Politik auch weiterhin auf die Armen und die Arbeiterklasse Ecuadors ausrichten zu wollen. Er rief dazu auf, die heutige Lage des Landes mit dem Ecuador zu vergleichen, das er vor fünf Jahren übernommen habe: »Heute gibt es Straßen, Schulen, Gesundheitsversorgung. Niemals wieder werden wir erlauben, daß uns unsere Grundrechte gestohlen werden.«
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(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2013, Seite 6, Ausland

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