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Geringe Nachfrage nach Pflege-Auszeit

München. Die zum Jahresbeginn eingeführte Pflegezeit für Familien findet bislang kaum Anklang. Das geht aus einer vorläufigen Statistik des Bundesfamilienministeriums hervor, die der Süddeutschen Zeitung (Freitagausgabe) vorliegt. Demnach haben Unternehmer und Angestellte das Gesetz, mit dem Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) Menschen die Chance geben wollte, »ihren Beruf und Pflege eines Angehörigen besser miteinander zu vereinbaren«, in den ersten zwölf Monaten seines Bestehens in nicht mehr als 200 Einzelfällen genutzt. Wie die Zeitung berichtet, wurden erst 135 Anträge für die Familienpflegezeit gestellt. In 46 Fällen seien Darlehen von insgesamt 36000 Euro pro Monat ausgezahlt worden.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2012, Seite 2, Inland

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