75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Dienstag, 25. Januar 2022, Nr. 20
Die junge Welt wird von 2569 GenossInnen herausgegeben
75 Ausgaben junge Welt für 75 € 75 Ausgaben junge Welt für 75 €
75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Aus: Ausgabe vom 29.11.2012, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

Nostalgisch

São Paulo. Zehn Jahre nach dem Gewinn des WM-Titels wird Luiz Felipe Scolari wieder brasilianischer Nationaltrainer. Wie die Medien des Landes übereinstimmend berichten, soll der 64jährige heute offiziell als Nachfolger des am vergangenen Freitag geschaßten Mano Menezes vorgestellt werden. Scolari hatte im Juli SE Palmeiras zum Pokalsieg geführt, war aber im September beim mittlerweile als Absteiger feststehenden Erstligisten aus São Paulo vor die Tür gesetzt worden. (sid/jW)

Gemeindedienst

Hamburg. Luiz Adriano ist nach seinem Skandaltor in der Champions League für ein Spiel gesperrt worden. Adriano hatte beim 5:2-Sieg von Schachtjor Donezk gegen den FC Nordsjaelland aus einem Schiedsrichterball ein Tor gemacht und damit gegen den »Fair-Play-Gedanken« verstoßen, teilte die UEFA mit. Seine Sperre gilt in der kommenden Woche im Champions-League-Gruppenspiel zwischen Schachtjor und Juventus Turin. Außerdem muß Adriano einen ganzen Tag lang »Fußballdienst in einer Gemeinde« ableisten. (sid/jW)

Verwässert

Frankfurt/Main. Teurer Tritt gegen eine Wasserflasche: Der griechische Nationalspieler Kyriakos Papadopoulos von Schalke 04 ist wegen unsportlichen Verhaltens vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden. Der 20jährige hatte nach seinem Platzverweis in der 82. Minute des Bundesligaspiels bei Bayer Leverkusen am 17. November beim Verlassen des Spielfeldes in Richtung Kabine gegen eine am Boden stehende Wasserflasche getreten, die daraufhin in den Kabinengang zwischen die beiden Trainerbänke flog. Ein sich in der Nähe befindlicher TV-Mitarbeiter wurde dadurch mit Wasser bespritzt. (sid/jW)

Abschied von Europa

Nyon. Die UEFA überlegt anscheinend, die Europa League abzuschaffen und statt dessen die Champions League von 32 auf 64 Mannschaften aufzustocken. Auf eine entsprechende Frage sagte UEFA-Präsident Michel Platini der Zeitung ­Ouest France, daß hierüber diskutiert werde. (sid/jW)

Mehr aus: Sport