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Tot in London

Der schottische Bildhauer William Turnbull ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Er galt als einer der Protagonisten britischer Kunst in der Nachkriegszeit, seine Werke waren von einer radikalen Formvereinfachung geprägt und erinnerten an Masken oder Totempfähle. Der Schotte war Zeitschriftenillustrator, bevor er im Zweiten Weltkrieg zur Royal Air Force ging und als Pilot in Kanada, Indien und Sri Lanka diente. Von 1948 bis 1950 lebte er in Paris, wo er Künstler wie Fernand Léger, Alberto Giacometti und Constantine Brancusi traf. Seine Werke wurden unter anderem in der Londoner Tate-Galerie, der schottischen Nationalgalerie, bei der Biennale von Venedig 1952 sowie in Chicago, New York, Los Angeles und Washington ausgestellt. (dapd)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2012, Seite 13, Feuilleton

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