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Kinderarmut: ­Runder Tisch gefordert

Berlin. Angesichts einer steigenden Kinderarmut hat das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ein stärkeres Engagement des Hauptstadtsenats verlangt. »Berlin ist noch immer die Hauptstadt der Kinderarmut«, sagte Diakonie-Direktorin Susanne Kahl-Passoth am Donnerstag in Berlin. Sie forderte daher die Einrichtung eines runden Tisches mit Vertretern der Senatsverwaltungen, der Wohlfahrtsverbände und der Arbeitsagentur. »Der Senat muß sich mit Fachleuten an einen Tisch setzen, um endlich Lösungen zu finden.« Hintergrund ist eine von der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichte Studie. Demnach leben in Berlin 145866 Kinder in Hartz-IV-Familien – fast jedes dritte Kind in der Hauptstadt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2012, Seite 4, Inland

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