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Anschlagsserie im Irak: 40 Tote

Bagdad. Aufständische im Irak haben bei mehreren Bombenanschlägen und anderen zumeist gegen Schiiten gerichteten Angriffen mindestens 40 Menschen getötet. Der schwerste Zwischenfall ereignete sich nach Polizeiangaben im schiitischen Stadtteil Sadr City, wo zwölf Menschen ihr Leben verloren, als ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug nahe einem Markt explodierte. 27 weitere erlitten Verletzungen. Wenig später tötete eine Bombe an einer Bushaltestelle in dem Viertel zehn Menschen und verletzte 31. Zuvor waren bereits bei einer Detonation in einem Außenbezirk Bagdads acht Menschen ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Unter den Opfern waren vier Kinder. 24 Menschen wurden außerdem verletzt. Bei der Explosion eines unter einem Bus angebrachten Sprengsatzes wurden ebenfalls in der Hauptstadt nach Behördenangaben fünf Menschen getötet und neun verletzt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2012, Seite 1, Ausland

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