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Hinrichtungen im Iran

Teheran. Im Iran sind trotz internationaler Proteste zehn Drogenhändler hingerichtet worden. Die Todesstrafen seien am Montag in einem Gefängnis in der Hauptstadt Teheran vollstreckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die zehn Männer, die den Angaben zufolge zwei unterschiedlichen Drogenhändlerringen angehörten, seien für den Handel mit einer Tonne Opium und einer Tonne der synthetischen Droge Crystal verantwortlich gewesen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte den Iran in den vergangenen Tagen mehrfach aufgefordert, die Todesurteile nicht zu vollstrecken. Der NGO zufolge wurden im Iran in diesem Jahr bereits 344 Menschen hingerichtet, die meisten wegen Drogenhandels.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2012, Seite 7, Ausland

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