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US-Arbeitsmarkt: Miese Nachrichten

Washington. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche kräftig gestiegen. Nach den am Donnerstag veröffentlichten Daten des Arbeitsministeriums kletterte sie um 46000 auf 388000. Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Zugleich wurde die Zahl der Antragsteller in der vorangegangenen Woche um 3000 auf 342000 nach oben korrigiert. Die erste Schätzung hatte den niedrigsten Stand seit viereinhalb Jahren markiert und damit Hoffnungen auf eine Aufhellung am Arbeitsmarkt geweckt. Beobachtern zufolge könnte die hohe Arbeitslosigkeit eine Wiederwahl von Barack Obama gefährden. Am 6. November stimmen die US-Amerikaner darüber ab, ob der amtierende Präsident auch die kommenden vier Jahre im Weißen Haus bleiben darf.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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