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Film: »Verboten – verfolgt – vergessen«

Berlin. Der in Nordrhein-Westfalen lebende Filmemacher Daniel Burkholz, der vor fünf Jahren mit dem Spanien-Film »Brigadistas« auf sich aufmerksam gemacht hatte, hat eine neue Dokumentation fertiggestellt. Unter dem Titel »Verboten – verfolgt – vergessen« kommen darin westdeutsche Zeitzeugen der Adenauer-Ära zu Wort, die sich in der 1951 verbotenen KPD und gegen die Wiederaufrüstung der BRD engagiert hatten. Etwa 10000 Menschen wurden zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Oftmals wurde ihre Existenz zerstört. Über dieses Kapitel deutscher Geschichte wird weitgehend der Mantel des Schweigens ausgebreitet.

Die Premiere des Film ist am Freitag, 19. Oktober, ab 19 Uhr im Berliner Kino »Central« in den Hackeschen Höfen (Rosenthaler Str. 39 in Berlin-Mitte). Nach der Vorführung des Films stehen die Zeitzeugen zum Gespräch zur Verfügung. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2012, Seite 15, Antifaschismus

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