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Aus: Ausgabe vom 03.09.2012, Seite 16 / Sport

Paralympics

»Und ich habe ­gekämpft«

London. Die 59jährige Marianne Buggenhagen (Foto) aus Bernau hat am Wochenende bei den Paralympics Silber im Kugelstoßen gewonnen. Am Ende lag sie mit 8,32 Metern hinter der schwerer behinderten Chinesin Liwan Yang (7,50 Meter): »Wenn das Diskuswerfen dabei ist, hole ich euch Gold, habe ich immer gesagt«, erklärte die »Grande Dame« aus Bernau nach der Siegerehrung am Sonntag. »Aber im Kugelstoßen werde ich um Bronze kämpfen, und ich habe gekämpft. Daß es jetzt Silber geworden ist, freut mich natürlich sehr.« Buggenhagen sitzt seit 1977 im Rollstuhl. 20 Goldmedaillen hat sie bei Weltmeisterschaften gewonnen, sechs bei EM und neun bei Paralympics. In ihrer Autobiographie heißt es: »Wenn ich den Sport nicht gehabt hätte, wäre ich im Pflegeheim gelandet oder asozial geworden.« (sid/jW)

Austria atmet auf

London. Nach komplett medaillenlosen Olympischen Spielen hat Österreich bei den Paralympics am dritten Wettkampftag das erste Edelmetall gewonnen. Den Knoten löste Pepo Puch, der mit seiner Stute Fine Feeling in der Dressur Bronze gewann. Der 46jährige war 2004 in Athen noch bei Olympia am Start, seit einem Reitunfall 2008 ist er gelähmt. (sid/jW)

Antritt auf Stelzen

London. Stelzen-Sprinter Oscar Pistorius ist bei seinem ersten Paralympics-Start im Halbfinale über 200 m Weltrekord gelaufen. In 21,30 Sekunden blieb der 25jährige Südafrikaner fast eine halbe Sekunde unter seiner bisherigen Bestzeit (21,76).

(sid/jW)

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