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Kosten der Energiewende

Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, hat eine gerechtere Verteilung der Kosten der Energiewende gefordert. »Niemand darf durch die Stromrechnung arm werden«, zitierte ihn Springers Welt am Mittwoch. Unternehmen und Verbraucher sollten nach ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit belastet werden. »Wer den Strom nicht bezahlen kann, braucht staatliche Unterstützung.« Privathaushalte sollten durch Hilfen beim Kauf energiesparender Geräte entlastet, Unternehmen nicht länger nach dem »Gießkannenprinzip« unterstützt werden. Erneuerbare Energien werden in Deutschland durch eine garantierte Vergütung für eingespeisten Strom gefördert. Das Geld dafür kommt über die EEG-Umlage von allen Stromkunden. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2012, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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