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Genossen statt Grafen
Was jW braucht: Richtig viel Unterstützung von den Richtigen
Unsere Tageszeitung pfeift auf derart honorige Unterstützung. Worauf wir nicht verzichten können, ist die durch unsere Leserinnen und Leser. Politisch wie ökonomisch steht ein stürmischer Herbst bevor. Wir wollen dem mit unserem medialen Angebot besser denn je entsprechen. So manches ist dafür in Planung, von dem wir noch nicht wissen, ob es auch finanzierbar ist. Um es aber überhaupt in Gang zu setzen, bedarf es gerade jetzt erheblicher Anschubinvestitionen. Die LPG junge Welt hat in der Vergangenheit stets dafür gesorgt, daß in solchen Situationen für unmöglich Gehaltenes möglich wurde. Auch jetzt wurden die Zeichen der Zeit schon gut erkannt: Nachdem wir noch vor kurzem darum gekämpft haben, das 1000. LPG-Mitglied in unseren Reihen begrüßen zu können, haben wir vor wenigen Tagen schon die 1250er Marke erreicht. Doch Grund zu Überschwang besteht nicht. Denn mittlerweile wurde auch deutlich, daß das, was an Erweiterungsaufwand geplant war, nicht ausreicht. Zudem sind laufende Kosten, insbesondere die erhöhten Zeilengelder, schneller gestiegen als erwartet. Einlagen der Genossenschaft werden für Produktentwicklung und Sicherung der Liquidität dringend benötigt. Fazit: Wir brauchen sehr schnell sehr viel Zuwachs in unserer LPG. Lassen Sie uns gemeinsam darum kämpfen, zeichnen Sie Ihren ersten oder zusätzliche Anteile, gewinnen Sie Freunde und Bekannte für unsere Genossenschaft! Damit nicht Bankstern, Neonazis und aus der historischen Mottenkiste entstiegenen Grafen, sondern uns Genossinnen und Genossen die Zukunft gehört.
Vorstand der LPG junge Welt e G
www.jungewelt.de/genossenschaft
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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