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Aus: Ausgabe vom 03.08.2012, Seite 16 / Sport

Olympia

Chef de Mission ­exklusiv

London. Nachdem nun auch Britta Steffen über 100 m Freistil das Finale verpaßt hat und damit wirklich alle deutschen Schwimmer schlechter waren als bei den nationalen Meisterschaften, hat DOSB-Generaldirektor Michael Vesper eine gründliche Aufarbeitung versprochen. »Wir müssen jetzt erstmal die letzten Wettkämpfe abwarten. Danach wird man analysieren und Konsequenzen ziehen. Das tun wir in aller Gelassenheit, aber auch mit voller Ernsthaftigkeit«, sagte Vesper im Exklusivinterview mit dem Sender Sky Sport News HD. Nur eines scheint ihn derzeit noch mehr zu stören als die Mißerfolge, die Offenherzigkeit einiger Sportler: »Der DSV ist auch alles andere als glücklich über so manche Interviewäußerung.« In London ist Vesper zum zweiten Mal nach Peking 2008 Chef de Mission der deutschen Mannschaft.

(jW)

Silber im Mehrkampf

London. Marcel Nguyen aus Unterhaching hat im Mehrkampf-Finale der Kunstturner die Silbermedaille gewonnen. Es war das erste deutsche Edelmetall in der Königsdisziplin seit 76 Jahren. Olympiasieger wurde Weltmeister Kohei Uchimura aus Japan. Fabian Hambüchen landete auf Rang 15.

(sid/jW)

Ins Auge gefaßt

London. Nach dem Ausschluß von acht Badminton-Doppelspielerinnen vom olympischen Turnier hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) die betroffenen Delegationen China, Südkorea und Indonesien aufgefordert, das Umfeld der Suspendierten zu untersuchen. »Wir haben die Nationalen Olympischen Komitees gebeten, dies ins Auge zu fassen, damit nicht nur die Sportler bestraft werden«, sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Die Spielerinnen hatten ihre letzten Gruppenspiele aus taktischen Gründen verlieren wollen.


(sid/jW)

Nicht zum ­Weiterverkauf

Oslo. Die norwegische Polizei hat 855 Tickets für die Sommerspiele konfisziert, die von einem nicht zum Verkauf authorisierten norwegischen Online-Händler angeboten werden sollten. »Die Tickets, die wir sichergestellt haben, kommen aus Rußland und Belarus«, erklärte Polizeisprecher Joo Arne Maana: »Sie waren speziell für Rußland und Belarus ausgestellt und mit dem Zusatz ›Nicht zum Weiterverkauf‹ versehen.« 455 Tickets wollte ein polnischer Staatsbürger nach Norwegen einführen. 400 Karten wurden nach einem Hinweis einer Transportfirma in einem Paket entdeckt.

(sid/jW)

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