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Spanien: Massive Kapitalflucht

Madrid. Die Kapitalflucht aus Spanien hat sich im Mai beschleunigt. Investoren zogen 41,3 Milliarden Euro aus dem Krisenland ab, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Daten der Notenbank hervorgeht. Im April waren es 26,6 Milliarden Euro. Damit wurden in den ersten fünf Monaten insgesamt 163 Milliarden Euro verlagert. Die Summe entspricht 16 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Vor allem spanische Banken legten Gelder lieber im Ausland an. Aber auch ausländische Kreditinstitute und Anleger verringerten ihre Präsenz. Auch die Verbraucher halten wegen der Krise ihr Geld zusammen. Der Einzelhandelsumsatz fiel im Juni um 5,2 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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