Zum Inhalt der Seite

Frankfurt: Gedenken an Sinti und Roma

Frankfurt/Main. Der Förderverein Roma e.V. lädt anläßlich des 68. Jahrestages der Liquidation des »Zigeunerlagers« Auschwitz, bei der am 2. August 1944 2800 Sinti und Roma ermordet wurden, zu einer Kundgebung vor das ehemalige Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main ein. Als führende »NS-Rasseforscher« seien Eva Justin und Robert Ritter verantwortlich für den Mord an über 20000 deutschen Roma und Sinti gewesen. »Trotz ihrer Verbrechen wurden sie nach 1945 von der Stadt Frankfurt im Sozial- und Gesundheitsamt in leitenden Positionen beschäftigt«, so der Förderverein. Der jahrelange Protest der Roma-Union Frankfurt und des Fördervereins Roma e.V. ermöglichte am 27. Januar 2000 die Anbringung einer Gedenktafel am Stadtgesundheitsamt. Dort, in der Braubachstraße 18-22, beginnt die Kundgebung am Donnerstag, den 2. August, um 18.30 Uhr. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2012, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!