Zum Inhalt der Seite

Zoff zwischen Fiat und Volkswagen

Wolfsburg. Zwischen Fiat und Volkswagen wird wieder verbal gerangelt: Fiat-Vorstandsvorsitzender Sergio Marchionne hat VW laut New York Times vorgeworfen, im schwachen europäischen Mark mit aggressiven Preissenkungen die Konkurrenz anzugreifen. »Es ist ein Blutbad bei den Preisen und ein Blutbad bei den Margen«, klagte Marchionne, der wegen schwacher Absätze vor allem der Marke Fiat unter Druck steht.

VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler wies den Vorwurf zurück: »Wir haben nicht den Eindruck, daß wir die Preisaggressivsten im Markt sind«, sagte er am Donnerstag. VW habe es mit seinen kräftigen Gewinnen deutlich weniger nötig, auf Rabatte zu setzen.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!