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26.07.2012
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Prozeß gegen Al-Qaida-Verdächtige
Düsseldorf. Vier mutmaßliche Mitglieder des Netzwerks Al-Qaida müssen sich seit Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft den Männern im Alter zwischen 21 und 37 Jahren vor, mit ihrer »Düsseldorfer Zelle« einen größeren Terroranschlag in Deutschland geplant zu haben. Die Angeklagten wollen nach Aussage ihrer Anwälte zu den Tatvorwürfen schweigen.
Zum Prozeßauftakt forderte die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens. Sie kritisierte, nur unvollständigen Einblick in die Beweisakten bekommen zu haben und rügte eine »unzulässige Beschränkung« ihrer Arbeit. Die Bundesanwaltschaft wies den Vorwurf zurück. Die Anklage wirft dem Quartett vor, Pläne zur Herstellung von Sprengstoff für einen Bombenanschlag verfolgt zu haben. (dapd/jW)
Zum Prozeßauftakt forderte die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens. Sie kritisierte, nur unvollständigen Einblick in die Beweisakten bekommen zu haben und rügte eine »unzulässige Beschränkung« ihrer Arbeit. Die Bundesanwaltschaft wies den Vorwurf zurück. Die Anklage wirft dem Quartett vor, Pläne zur Herstellung von Sprengstoff für einen Bombenanschlag verfolgt zu haben. (dapd/jW)
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