Zum Inhalt der Seite

Massenentlassungen bei Nokia

Espoo/Berlin. Der taumelnde Handy-Gigant Nokia forciert seinen Jobkahlschlag mit dem Abbau von weiteren 10000 Stellen. Nokias verzweifeltem Überlebenskampf auf dem Smartphone-Markt gegen Rivalen wie Apple und Samsung fällt auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ulm mit 730 Mitarbeitern zum Opfer. Dort wird vor allem zu klassischen Handys geforscht.

Der finnische Konzern hat damit seit Anfang 2011 die Streichung von mehr als 40000 Arbeitsplätzen angekündigt. Zugleich gab Nokia am Donnerstag die zweite Gewinnwarnung binnen neun Wochen heraus und schickte seine Aktien auf den tiefsten Stand seit 1996. Das Unternehmen steht schon seit längerem unter Druck. Gebe es keine echte Trendwende in der zweiten Jahreshälfte, würden die Zweifel an Nokias Zukunft wachsen, warnten Experten. (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2012, Seite 1, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!