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Spanien weiter im Visier der Märkte

Frankfurt/Main. Spanien gerät immer tiefer in den Sog der Schuldenkrise: Die Renditen (Zinsen) der zehnjährigen Staatsanleihen übersprangen am Donnerstag erstmals seit Einführung des Euro die kritische Sieben-Prozent-Marke. Vor allem die massive Herabstufung der Kreditwürdigkeit um drei Stufen durch die Ratingagentur Moody’s verunsicherte die Anleger. »Die Refinanzierungskosten am Kapitalmarkt steigen mit jeder Bonitätsverschlechterung weiter an, was wiederum zu einer Herabstufung führt«, erklärten die Analysten der Metzler Bank. Zinsniveaus von über sieben Prozent gelten für Euro-Staaten langfristig als untragbar. Die drei Länder, die bislang »Rettungsgelder« der Euro-Zone in Anspruch genommen haben – Irland, Portugal und Griechenland – hatten jeweils ihre Hilfsanträge gestellt, kurz nachdem diese Marke übersprungen worden war. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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