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UNO zieht Mitarbeiter aus Myanmar ab

Yangon. Angesichts der Gewalt zwischen Buddhisten und Muslimen haben die Vereinten Nationen damit begonnen, ihre ausländischen Mitarbeiter aus dem betroffenen Gebiet im Westen Myanmars in Sicherheit zu bringen. In der Region an der Grenze zu Bangladesch waren bei Ausschreitungen zwischen Buddhisten und der muslimischen Minderheit in den vergangenen Tagen mindestens sieben Menschen getötet worden. Vorausgegangen waren mehrere Gewaltverbrechen, für die sich die Religionsgruppen gegenseitig verantwortlich machten. Angesichts der Gewalt verhängte die Staatsführung am Wochenende den Ausnahmezustand über den Teilstaat Rakhine.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2012, Seite 2, Ausland

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