-
12.06.2012
- → Ausland
UNO zieht Mitarbeiter aus Myanmar ab
Yangon. Angesichts der Gewalt zwischen Buddhisten und Muslimen haben die Vereinten Nationen damit begonnen, ihre ausländischen Mitarbeiter aus dem betroffenen Gebiet im Westen Myanmars in Sicherheit zu bringen. In der Region an der Grenze zu Bangladesch waren bei Ausschreitungen zwischen Buddhisten und der muslimischen Minderheit in den vergangenen Tagen mindestens sieben Menschen getötet worden. Vorausgegangen waren mehrere Gewaltverbrechen, für die sich die Religionsgruppen gegenseitig verantwortlich machten. Angesichts der Gewalt verhängte die Staatsführung am Wochenende den Ausnahmezustand über den Teilstaat Rakhine.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland