-
12.06.2012
- → Ausland
Mexiko: Proteste gegen Kandidaten
Guadalajara. Drei Wochen vor der mexikanischen Präsidentschaftswahl haben Zehntausende vorwiegend junge Menschen gegen den Kandidaten der Revolutionären Institutionellen Partei (PRI), Enrique Peña Nieto, demonstriert. Allein in Mexiko-Stadt gingen am Sonntag (Ortszeit) mehr als 90000 Menschen auf die Straße. Proteste wurden auch aus mindestens fünf weiteren Städten gemeldet. Die Demonstranten beschuldigen den 45jährigen der Korruption und werfen den Medien vor, eine Kampagne für Peña Nieto zu betreiben. In Mexiko werden am 1. Juli der Staatschef und ein neues Parlament gewählt. Peña Nieto liegt den Umfragen zufolge mit mehr als 43 Prozent deutlich vor den anderen Kandidaten. Andrés Manuel López Obrador von der linken Partei der Demokratischen Revolution PRD kommt demnach auf rund 29 Prozent, die Kandidatin der Regierungspartei PAN, Josefina Vázquez Mota, auf etwa 25 Prozent. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland