Zum Inhalt der Seite

Riexinger will nicht in den Bundestag

Berlin. Der neue Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, will im kommenden Jahr nicht für den Bundestag kandidieren, sondern sich ganz auf die Arbeit an der Spitze der Partei konzentrieren. »Ich bin jetzt rund um die Uhr für die Partei da«, sagte Riexinger der Berliner Zeitung (Donnerstagausgabe). Auf dem Parteitag am vergangenen Wochenende habe sich vieles zugespitzt, aber mittlerweile habe sich die Situation wieder beruhigt.

Er werde nun insbesondere den Ostdeutschen in der Partei »sehr genau zuhören«, sagte Riexinger weiter. Bald werde es ein Treffen mit den Vorsitzenden der Landesverbände Ost geben. Er habe »großen Respekt vor der Arbeit, die im Osten geleistet wird« und verstehe nicht, »wo eigentlich die inhaltlichen Barrieren sein sollen«.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!