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Tierschutzgesetz novelliert

Berlin. Die Bundesregierung hat eine Reihe von Verbesserungen beim Tierschutz auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett habe einer entsprechenden Änderung des Tierschutzgesetzes zugestimmt, erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in Berlin. Demnach soll etwa die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung ab 2017 vollständig verboten sein. Zudem sähen die Regelungen »ein fast vollständiges Verbot« der Nutzung von Menschenaffen als Versuchstiere vor. Pferdebesitzer dürften ihren Tieren künftig keine Brandzeichen mehr in die Schenkel einbrennen, erklärte Aigner. Daneben sehe das neue Gesetz Regelungen vor, die das Problem streunender Katzen eindämmen sollen. Die Bundesländer erhielten deshalb künftig die Möglichkeit, den freien Auslauf von Hauskatzen per Verordnung zu verbieten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2012, Seite 5, Inland

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