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IWF und Ungarn nicht im Dialog

Frankfurt/Main. Zweifel an der Wiederaufnahme der Kreditverhandlungen Ungarns mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) haben die Währung des Landes am Montag belastet. Der Euro verteuerte sich um bis zu 0,8 Prozent auf 299,44 Forint. Zugleich verlor der Leitindex der Budapester Aktienbörse 1,4 Prozent. »Am Markt wird langsam eingepreist, daß es wohl keinerlei Gespräche mit dem IWF gibt«, sagte ein Börsianer. Ungarn benötigt dringend Hilfskredite. Die Verhandlungen darüber wurden allerdings wegen strittiger Verfassungsänderungen auf Eis gelegt. EU und IWF sehen vor allem die Unabhängigkeit der ungarischen Notenbank gefährdet.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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