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Spanien verschafft sich neues Geld

Madrid. Das wieder ins Visier der Spekulanten geratene Spanien hat sich mit einer geglückten Auktion am Anleihenmarkt eine kleine Atempause verschafft. Die Regierung in Madrid sammelte am Donnerstag wie erhofft gut 2,5 Milliarden Euro bei den Investoren ein. Dennoch bleibt das Land im Fadenkreuz der Finanzmarktakteure. Die Risikoaufschläge für zehnjährige Anleihen zogen leicht an. Für Aufregung sorgten Gerüchte, das nicht mehr mit der höchsten Bonität bewertete Frankreich könnte von einer weiteren Ratingagentur herabgestuft werden.

Dies wurde von ranghohen Regierungskreisen in Paris allerdings umgehend dementiert. Wenige Tage vor der Präsidentenwahl konnte sich Frankreich am Markt allerdings problemlos frisches Geld besorgen. Bangen um einen Verbleib im Club der ausfallsicheren Staaten müssen indes die Niederlande: Die Ratingagentur Fitch warnte vor dem Verlust der Spitzennote.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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