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FDP verteidigt Nein zur Schlecker-Rettung

Berlin. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) verteidigte am Freitag das Nein ihrer Partei zu einer Transfergesellschaft für Schlecker-Beschäftigte. Die Lehre aus der missglückten Rettung des Baukonzerns Holzmann vor mehr als zehn Jahren sei es, nicht »Scheinlösungen« zuzulassen und den rund 11000 arbeitslosen Frauen vergebliche Hoffnungen zu machen, sagte sie in Berlin. Bundeswirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler hatte zuvor eine Bundesbürgschaft zugunsten einer Transfergesellschaft für die insolvente Drogeriekette abgelehnt. SPD, Linke und Grüne in Bund und Ländern kritisierten übereinstimmend, der »Marktradikalismus« der Liberalen würde Tausende Schlecker-Frauen über die Klinge springen lassen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2012, Seite 1, Inland

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