Zum Inhalt der Seite

Durchsuchungen drei Jahre nach Brandanschlag

Dresden. Die sächsische Polizei hat im Zuge ihrer Ermittlungen zum Brandanschlag auf eine Dresdner Offiziersschule vor drei Jahren die Wohnungen mehrerer Beschuldigter im brandenburgischen Finsterwalde durchsucht. Bei der Aktion am vergangenen Donnerstag sei Beweismaterial sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden am Montag. Festnahmen habe es nicht gegeben. Details nannte der Sprecher nicht. Unbekannte hatten im April 2009 rund 40 Fahrzeuge auf dem Kasernengelände in Brand gesetzt. Bei dem bislang schwersten Anschlag dieser Art auf eine Bundeswehr-Einrichtung in Deutschland entstand ein Schaden von rund drei Millionen Euro.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2012, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!