Zum Inhalt der Seite

Nordkorea plant ­Satellitenstart

Seoul. Das US-Außenministerium hat einen von der Demokratischen Republik Korea geplanten Satellitenstart als in hohem Maße provokativ kritisiert. Das Land verstoße mit dem am Freitag angekündigten Start gegen ein im vergangenen Monat vereinbartes Moratorium. Der Start könne das Abkommen mit Washington gefährden, das die Lieferungen von Nahrungsmitteln im Gegenzug für einen Teststopp vorsehe, hieß es. Nordkorea argumentiert, der geplante Start der Satelliten-Rakete diene friedlichen Zwecken. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2012, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!