Zum Inhalt der Seite

Wasserversorgung bleibt unzureichend

Marseille. Rund 3,5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr wegen schlechter Wasserversorgung. Hinter dieser erschreckend hohen Zahl, die anläßlich des Weltwasserforums im französischen Marseille am Montag von der UNO veröffentlicht wurde, verbergen sich unterschiedlichste Ursachen: von Wassernot in trockenen Regionen bis hin zu Krankheiten wegen verschmutzten Trinkwassers. Die UNESCO warnt vor einer weltweiten Wasserkrise. Etwa 800 Millionen Menschen waren im Jahr 2010 ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, wie die UNO und Nichtregierungsorganisationen berichteten. Rund 2,5 Milliarden Menschen mußten auf einfachste sanitäre Einrichtungen verzichten. Insgesamt zwischen drei und vier Milliarden Menschen haben keinen ständigen Zugang zu Trinkwasser. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!