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Bundestagsausschuß vernimmt Experten

Berlin. Der Untersuchungsausschuß des Bundestags zum rechten Terrornetzwerk »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) hat am Donnerstag mit der öffentlichen Vernehmung von Sachverständigen begonnen. Zum Auftakt wies die Ombudsfrau für die Angehörigen der Opfer, Barbara John (Foto), auf deren schwierige Lebensumstände hin. Weil sie oft selbst zu den Tatverdächtigen gezählt worden seien, »sind sie aus dem Kreis der Anständigen ausgeschlossen worden«, sagte John. Viele hätten immer noch unter den Folgen zu leiden und warteten auf Hilfe. Auch Martina Linke von der Opferschutzorganisation Weißer Ring und Christina Büttner von der mobilen Opferberatungsstelle »ezra« wurden vernommen. Zuvor hatten Ausschußvertreter die Länder ermahnt, die zur Aufklärung nötigen Akten zu übermitteln. Der Ausschuß soll die der Terrorzelle zur Last gelegten Morde an neun Migranten und einer Polizistin sowie die Rolle der Sicherheitsbehörden aufklären. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2012, Seite 1, Inland

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