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FARC-Offensive zur Erinnerung an Reyes

Bogotá. Ein »bewaffneter Streik« der kolumbianischen FARC-Guerilla hat am Freitag zu zahlreichen Störungen im Passagier- und Güterverkehr im Departamento Chocó im Nordwesten Kolumbiens geführt. Die Revolutionären Streitkräfte hatten die Aktion am Donnerstag (Ortszeit) angekündigt, sie soll rund eine Woche dauern. Der Kommandeur der Ersten Marineinfanteriebrigade der kolumbianischen Armee, Álvaro Cubillos, erklärte, der Schiffsverkehr auf dem Rio Atrato sei um die Hälfte zurückgegangen. In anderen Regionen des südamerikanischen Landes führten Einheiten der Guerilla Angriffe auf Stützpunkte von Militär und Polizei durch. Mit ihrer Kampagne erinnern die Aufständischen an den Jahrestag der Ermordung ihres Sprechers Raúl Reyes (Foto) durch kolumbianische Spezialeinheiten am 1. März 2008. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2012, Seite 1, Ausland

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