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Mieten: Druck auf ­Arbeitslose steigt

Berlin. Die Jobcenter erhöhen bei den Wohnkosten den Druck auf Hartz-IV-Beziehen. Im vergangenen Jahr forderten sie 65511 Berliner auf, die Kosten für Unterkunft und Heizung zu senken, berichtete die Berliner Morgenpost am Montag. Die Zahl der daraus resultierenden Umzüge stieg von 428 im Jahr 2009 auf 1313 im vergangenen Jahr. Langzeiterwerbslose können ihre Wohnkosten bis zu bestimmten Obergrenzen vom Staat bezahlen lassen. Allein Berlin zahlt für diese Wohnhilfen pro Jahr 1,4 Milliarden Euro. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) will bis zum Sommer diese Leistungen neu regeln. Es solle nachvollziehbare Richtwerte geben. Zudem werde offenbar erwogen, bei den Nebenkosten höhere Werte anzusetzen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2012, Seite 5, Inland

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