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Diskriminierung von Homosexuellen

Köln. Der Lesben- und Schwulenverband fordert, daß schwule Männer zum Blutspenden zugelassen werden. Daß Schwule davon noch immer ausgeschlossen seien, stelle diese unter einen Generalverdacht, kritisierte der Geschäftsführer des Verbandes, Klaus Jetz: »Es wird der Eindruck erweckt, daß Schwule häufig ihre Partner wechselten.« Diese Pauschalisierung sei nicht hinnehmbar. Auf dem Fragebogen, der vor dem Blutspenden ausgefüllt werden muß, sei die Frage nach der sexuellen ­Orientierung daher fehl am Platz. »Die Frage muß statt dessen lauten, ›Praktizieren Sie Safer Sex?‹«, forderte Jetz.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2012, Seite 4, Inland

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