-
06.12.2011
- → Ausland
Spanische Polizei räumt besetzte Häuser
Madrid. Die spanische Polizei hat am frühen Montag morgen in Madrid zwei von rund 100 Aktivisten der Bewegung der »Empörten« besetzte Häuser geräumt. Ein leerstehendes Hotelgebäude und ein ebenfalls verlassenes Theater im Zentrum der spanischen Hauptstadt waren am 15. Oktober besetzt worden. Mit ihrer Aktion protestierten die »Indignados« gegen Zwangsräumungen von Wohnungen, von denen Zehntausende Menschen im ganzen Land betroffen sind. Diese hatten ihre Unterkünfte wie in Spanien üblich gekauft und über Bankkredite finanziert. Wenn sie nun in Folge der Wirtschaftskrise die Zinsen dafür nicht mehr aufbringen können, fällt ihre Wohnung an die Bank. Die Schulden sind damit jedoch nicht getilgt, was den wirtschaftlichen Ruin für unzählige Menschen bedeutet.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland