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Aussöhnung in Côte d’ Ivoire gefährdet

Abidjan. Nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten von Côte d’Ivoire, Laurent Gbagbo, beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag erklärte seine Partei, die Ivorische Volksfront (FPI), am Mittwoch, daß sie »ihre Teilnahme an jeglichem Versöhnungsprozeß« aussetzen würde. Die FPI kritisierte Gbagbos Überstellung nach Den Haag als »politische Entführung«. Das Vorgehen von Präsident Alassane Ouattara zeuge »von Haß« gegenüber Gbagbo und beweise endgültig, daß Ouattara keine Versöhnung in der Elfenbeinküste anstrebe, erklärte die FPI. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2011, Seite 6, Ausland

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