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09.11.2011
- → Inland
Proteste gegen AKW-Anschaltung
Freiburg/Fessenheim. Mit Empörung haben Umweltverbände und der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) auf die Wiederanschaltung des ältesten französischen Atomkraftwerks in Fessenheim im Alsace reagiert. Kraftwerksbetreiber Electricité de France (EDF) wolle schleichend vollendete Tatsachen schaffen, um größere Proteste zu vermeiden, sagte der Sprecher des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Axel Mayer, am Dienstag in Freiburg.
Der TRAS, der den Widerstand von mehr als 160 Kommunen, Organisationen und Verbänden gegen das Kraftwerk am Oberrhein bündelt, wies darauf hin, daß die französische Aufsichtsbehörde ASN einer Weiterführung des Betriebs von Fessenheim noch im Juli nur unter der Auflage zugestimmt habe, daß die Fundamentplatte verstärkt und zusätzliche Sicherheitsinstallationen für den Ausfall des Kühlsystems vorgenommen würden. Der Altreaktor liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet. EDF hatte den seit 30. Juli abgeschalteten Reaktorblock 1 nach dem Austausch von Brennstäben und Routinechecks am Sonntag wieder hochgefahren.
(dapd/jW)
Der TRAS, der den Widerstand von mehr als 160 Kommunen, Organisationen und Verbänden gegen das Kraftwerk am Oberrhein bündelt, wies darauf hin, daß die französische Aufsichtsbehörde ASN einer Weiterführung des Betriebs von Fessenheim noch im Juli nur unter der Auflage zugestimmt habe, daß die Fundamentplatte verstärkt und zusätzliche Sicherheitsinstallationen für den Ausfall des Kühlsystems vorgenommen würden. Der Altreaktor liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet. EDF hatte den seit 30. Juli abgeschalteten Reaktorblock 1 nach dem Austausch von Brennstäben und Routinechecks am Sonntag wieder hochgefahren.
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(dapd/jW)
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