-
09.11.2011
- → Antifaschismus
Erinnerung an den 9. November 1938
Berlin. Wie in vielen anderen Städten finden am heutigen Mittwoch auch in Berlin und Dresden Aktionen in Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 statt. In Berlin beginnt um 17 Uhr eine Kundgebung am Mahnmal in der Levetzowstraße in Moabit (U-Bhf. Hansaplatz, S-Bhf. Tiergarten). Es spricht Andrée Leusink, Tochter des DDR-Schriftstellers Stephan Hermlin, die als jüdisches Kind versteckt den Holocaust in Frankreich und der Schweiz überlebte.
Die Undogamtische Radikale Antifa Dresden organisiert von 13 bis 17 Uhr eine audiovisuelle Kundgebung in der Innenstadt. Die Aktion findet am Dr.-Kültz-Ring (Altmarktgalerie) statt. (jW)
Die Undogamtische Radikale Antifa Dresden organisiert von 13 bis 17 Uhr eine audiovisuelle Kundgebung in der Innenstadt. Die Aktion findet am Dr.-Kültz-Ring (Altmarktgalerie) statt. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus
