Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
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Aus: Ausgabe vom 07.11.2011, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

RotFuchs

In der »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« meldet sich Oberstleutnant a. D. Gerhard Elies als »Augenzeuge eines Mordes« zu Wort: Er war dabei, als am 14. August 1962 der Hauptmann der DDR-Grenztruppen Rudi Arnstadt vom Bundesgrenzschutz erschossen wurde. Die Täter wurden nie bestraft. Erik Höhne wendet sich in einem Beitrag an Egon Krenz mit der Frage: »Ist die ›deutsche Einheit‹ ein Wert an sich?«. Horst Schneider berichtet über das Hannah-Arendt-Institut in Dresden als »Vorhut der Brunnenvergifter«. Frank Hildner erinnert im RF-Extra an die Ermordung des Kommunisten Walter Krämer vor 70 Jahren im KZ Buchenwald. Matin Baraki schreibt über zehn Jahre Afghanistan-Krieg.

* RotFuchs Nr. 168, 32 Seiten, Spende erbeten. Bezug: Karin Dockhorn, Postfach 021219, 10123 Berlin, E-Mail: WDockhorn@t-online.de

W&F

Mit den Umbrüchen im arabischen Raum befaßt sich das neue Heft von Wissenschaft & Frieden. U. a. schreiben Werner Ruf (Revolution in Tunesien), Ivesa Lübben (Ägypten, Herausforderungen der Revolution), Renate Kreile (Frauenbewegungen im Post-Mubarak-Ägypten), Uli Cremer (Die westlichen Mächte und der Libyen-Krieg), Patrick Seale (Assad ist angezählt), Nazir Perez (Digitale Revolution), Karl Kopp (Arabische Revolution … und Europa läßt sterben), Sabine Lösing (Europa und die südliche Peripherie). Weitere Artikel hinterfragen Kooperationsabkommen der Friedensbewegung mit Kultusministerien. In einem beigelegten Dossier »9/11 und die Folgen« schreiben Peter Strutynski, Ingar Solty, Elke Steven und Albert Fuchs.

* W&F, Nr. 4-2011, 64 Seiten, 7,50 Euro plus Porto (Jahresabo 30 Euro, ermäßigt 20 Euro), Bezug: W&F, Beringstr. 14, 53113 Bonn, E-Mail: buero-bonn@wissenschaft-und-frieden.de

Rote Kalenderblätter

Im Novemberheft der vom DKP-Landesvorstand Brandenburg herausgegebenen Roten Kalenderblätter erinnert Michael Forbrig an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Ottomar Geschke und Gerhard Hoffmann an Walter Krämer aus Siegen. Anton Latzo kommentiert Charakter und Struktur des heutigen Imperialismus. Karl Dlugosch befaßt sich mit den Verteidigern Moskaus, die heute vor 70 Jahren, am 7. November 1941, von der Militärparade auf dem Roten Platz in den Kampf gegen die deutschen Faschisten zogen. Andreas Zieger analysiert die Bildung der DDR-Regierung unter Hans Modrow am 13. November 1989. Dirk Krüger schildert das Entstehen des Lutetia-Kreises in Paris am 22.November 1936.

* Rote Kalenderblätter, November 2011, 16 Seiten, Spende erwünscht. Bezug: Peter Müller, Schulwinkel 5, 14621 Schönwalde-Glien, Ortsteil Warnsdorf

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