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10.10.2011
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Förderkreis
Im Heft 40 der Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung stellt Reiner Zilkenat mit der »Vereinigung für freie Wirtschaft« einen bislang kaum bekannten Aktenbestand aus der Weimarer Republik vor. Diese weitgehend im Geheimen agierende Organisation, deren Träger die »Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände« war, sammelte Informationen über die Arbeiterbewegung. Jürgen Mittag berichtet über das Bochumer Archiv für soziale Bewegungen. Mit dem digitalen Interviewarchiv »Zwangsarbeit 1939–1945. Erinnerungen und Geschichte« befaßt sich Curd Pagenstecher. Kurt Metschies schreibt über die Archive der politischen Stiftungen.Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 40/September 2011, 48 Seiten, 3 Euro Schutzgebühr plus Versand. Bezug: Förderkreis, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
KAZ
Das neue Heft der Vierteljahreszeitschrift Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ) argumentiert unter dem Titel »Leiharbeit verbieten« gegen den Slogan von der »fairen Leiharbeit«. Mit Klassenkampf und Widersprüchen im Sozialismus befaßt sich eine Untersuchung zum 90. Jahrestag der Gründung der KP Chinas. Außerdem: »Volksgruppenpolitik« als Mittel zum imperialistischen Zweck, »Stuttgart21« und der Charakter des Kampfs um Demokratie im Imperialismus, eine Erklärung zum 13. August 1961 sowie eine Wortmeldung der Freunde der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte.Anzeige
KAZ, Nr. 336, 40 Seiten, 1,50 Euro. Bezug: KAZ, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@aol.com
Kalenderblätter
Im Oktoberheft der vom DKP-Landesvorstand Brandenburg herausgegebenen Reihe Rote Kalenderblätter erinnert Günter Freyer an den Komponisten der »Internationale«, Pierre Degeyter. Marlis Huck rezensiert die Autobiographie des Journalisten (Bauernecho) und früheren Mitglieds des DDR-Staatsrates Leonhard Helmschrott »Sag nie, ich kann nichts tun«.Rote Kalenderblätter, Oktober 2011, 16 Seiten, Spende erbeten. Bezug: Peter Müller, Schulwinkel 5, 14621 Schönwalde OT Wansdorf
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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