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Neue Warnungen vor Facebook und Co.


München. Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder rufen Behörden und Krankenkassen zur zurückhaltenden Nutzung sogenannter sozialer Netzwerke wie Facebook auf. »Es kann nicht sein, daß die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf den Seiten öffentlicher Stellen informieren wollen, mit ihren Daten dafür bezahlen«, heißt es in einer am Donnerstag zum Abschluß der 82. Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder veröffentlichten Entschließung. Öffentliche Stellen sollten weder eigene Profilseiten noch Fanpages einrichten und auch keine Social-Plugins wie »Gefällt mir«-Knöpfe auf ihren Seiten einbauen. (dapd/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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